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Donnerstag, 22. Februar 2007
Neues Werkzeug muss her!
Gestern war ich in Sachen Laub in meinen zahlreichen Blumenbeeten unterwegs. Ich rackerte wie eine Doofe und wunderte mich über das klägliche Ergebnis.
Bis ich endlich dahinter kam, dass meine kleine Handy-Harke nur noch 3 Zacken hatte!
Außerdem muss eine neue Astschere her. Die, die mir mein Göttergatte gestern gab, um die vertrockneteten Rhododenron heraus zu schneiden, war ca 3 Meter lang und wog gefühlte 100 Kilo.
Meine Muselelkater erwähne ich an dieser Stelle nur ganz nebenbei *aua*
Bis ich endlich dahinter kam, dass meine kleine Handy-Harke nur noch 3 Zacken hatte!
Außerdem muss eine neue Astschere her. Die, die mir mein Göttergatte gestern gab, um die vertrockneteten Rhododenron heraus zu schneiden, war ca 3 Meter lang und wog gefühlte 100 Kilo.
Meine Muselelkater erwähne ich an dieser Stelle nur ganz nebenbei *aua*
das bisschen Haushalt | pommesrot um 11:51h | 4 Kunde | Appetit?
Mittwoch, 21. Februar 2007
Gäste XXI
Als Laura den Wintergarten betrat, traute sie ihren Augen kaum. Der Tisch war über und über mit Rosenblättern übersäht. 15 rote Schwimmkerzen in kleinen Gläsern standen zwischen den Platzdeckchen und tauchten den Tisch in romantisches Licht. Arnold stand mit einem Tablett voller duftender Croissants, goldgelber Butter und zwei dampfenden Kaffeetassen in der Tür.
„Guten morgen, mein Schatz. Ich hoffe, du hast gut geschlafen“.
Laura war schlicht überwältigt. Nach dem ruppigen Abgang gestern Nacht! Hatte er etwa auch ein schlechtes Gewissen?
„Ich muss dir…,“ fingen beide gleichzeitig an, als sie sich gesetzt hatten.
„Fang du an“.
„Nein, du“.
„Also gut. Ich wollte dir gestern nicht wehtun. Ich wollte einfach in Ruhe schlafen. Außerdem war ich noch sauer auf dich.“
„Ich habe mich gestern den ganzen Tag daneben benommen. Mein Rumgezicke ist nur schwer zu ertragen. Ich hasse mich selbst dafür, aber manchmal kann ich nicht aus meiner Haut“.
„Ich weiß, dass meine Mutter schwierig bis hochgradig prätentiös ist. Affig, halt. Die Idee mit dem Wetteinsatz finde ich bei Lichte betrachtet richtig witzig. Wir werden eine Lösung dafür finden“.
„Wollen wir zu dir oder zu mir?“, fragte Laura lachend.
„Doppelt hält besser, pflegte mein alter Lehrmeister immer zu sagen. Also zu dir. Diesmal werde ich dich auf Händen tragen.“ Arnold schulterte kurzerhand die verdutzte Laura und trug sie wie einen Sack Kartoffeln nach oben.
„Bert!“, rief Susanne, als sie die Küche betrat, „wollen wir in der Alten Wache frühstücken? Die bieten heute so ein ‚Eat as much as you can’ für 15 Euro an. Das wär’ doch was für dich, oder? Damit hätten wir dann gleich das Mittagessen gespart, und ich müsste nicht kochen. Bert, hörst du?“, Susanne ging ins Wohnzimmer und sah, dass die Couch leer war. Am Fernseher klebte ein Post-it. ‚Bin spazieren, warte nicht auf mich, Bert’ las Susanne.
Bert war schon wieder laufen? Ihr Bert, der Bewegungsallergiker? Susanne nahm den Zettel und schrieb drunter: Dito! Und klebte ihn wieder an den Fernseher. Dann schnappte sie sich die Autoschlüssel und fuhr zum Frühstücken zur Alten Wache. Es war ihr sowieso lieber, alleine zu sein. Sie musste über Elsas Angebot in Ruhe nachdenken.
Elsa hatte das Geschäft ihres dritten Ehemannes, Mr. Coleman, nach seinem Tode übernommen. Eine Boutique für Übergrößen am legendären Oceans Drive in Fort Lauderdale. Nun sollte Susanne die Geschäftsführung übernehmen, da Elsa mit ihrem neuen Lebensgefährten, Mr. Smith (das konnte unmöglich sein wirklicher Name sein!), eine Weltreise mit der Queen Mary II plante. Elsa wollte sich vor Ort um alle Formalitäten, sowie Tickets kümmern.
Susanne hatte sich bereits entschieden. Nur, wie konnte sie Bert die Sache klar machen, ohne dass sie ihn zutiefst verletzte? Beim Essen reifte der Gedanke, dass eine Grundsatzdiskussion unausweichlich wurde. Jawohl. Am Ende würde er einsehen, dass beide Zeit zum Nachdenken bräuchten, und räumlicher Abstand würde das erleichtern. Elsa erwartete sie Mitte September. Bis dahin sollte sie alles geregelt haben. Sie war sehr zufrieden mit sich, als sie zur Feier des Tages einen Prosecco bestellte.
„Guten morgen, mein Schatz. Ich hoffe, du hast gut geschlafen“.
Laura war schlicht überwältigt. Nach dem ruppigen Abgang gestern Nacht! Hatte er etwa auch ein schlechtes Gewissen?
„Ich muss dir…,“ fingen beide gleichzeitig an, als sie sich gesetzt hatten.
„Fang du an“.
„Nein, du“.
„Also gut. Ich wollte dir gestern nicht wehtun. Ich wollte einfach in Ruhe schlafen. Außerdem war ich noch sauer auf dich.“
„Ich habe mich gestern den ganzen Tag daneben benommen. Mein Rumgezicke ist nur schwer zu ertragen. Ich hasse mich selbst dafür, aber manchmal kann ich nicht aus meiner Haut“.
„Ich weiß, dass meine Mutter schwierig bis hochgradig prätentiös ist. Affig, halt. Die Idee mit dem Wetteinsatz finde ich bei Lichte betrachtet richtig witzig. Wir werden eine Lösung dafür finden“.
„Wollen wir zu dir oder zu mir?“, fragte Laura lachend.
„Doppelt hält besser, pflegte mein alter Lehrmeister immer zu sagen. Also zu dir. Diesmal werde ich dich auf Händen tragen.“ Arnold schulterte kurzerhand die verdutzte Laura und trug sie wie einen Sack Kartoffeln nach oben.
„Bert!“, rief Susanne, als sie die Küche betrat, „wollen wir in der Alten Wache frühstücken? Die bieten heute so ein ‚Eat as much as you can’ für 15 Euro an. Das wär’ doch was für dich, oder? Damit hätten wir dann gleich das Mittagessen gespart, und ich müsste nicht kochen. Bert, hörst du?“, Susanne ging ins Wohnzimmer und sah, dass die Couch leer war. Am Fernseher klebte ein Post-it. ‚Bin spazieren, warte nicht auf mich, Bert’ las Susanne.
Bert war schon wieder laufen? Ihr Bert, der Bewegungsallergiker? Susanne nahm den Zettel und schrieb drunter: Dito! Und klebte ihn wieder an den Fernseher. Dann schnappte sie sich die Autoschlüssel und fuhr zum Frühstücken zur Alten Wache. Es war ihr sowieso lieber, alleine zu sein. Sie musste über Elsas Angebot in Ruhe nachdenken.
Elsa hatte das Geschäft ihres dritten Ehemannes, Mr. Coleman, nach seinem Tode übernommen. Eine Boutique für Übergrößen am legendären Oceans Drive in Fort Lauderdale. Nun sollte Susanne die Geschäftsführung übernehmen, da Elsa mit ihrem neuen Lebensgefährten, Mr. Smith (das konnte unmöglich sein wirklicher Name sein!), eine Weltreise mit der Queen Mary II plante. Elsa wollte sich vor Ort um alle Formalitäten, sowie Tickets kümmern.
Susanne hatte sich bereits entschieden. Nur, wie konnte sie Bert die Sache klar machen, ohne dass sie ihn zutiefst verletzte? Beim Essen reifte der Gedanke, dass eine Grundsatzdiskussion unausweichlich wurde. Jawohl. Am Ende würde er einsehen, dass beide Zeit zum Nachdenken bräuchten, und räumlicher Abstand würde das erleichtern. Elsa erwartete sie Mitte September. Bis dahin sollte sie alles geregelt haben. Sie war sehr zufrieden mit sich, als sie zur Feier des Tages einen Prosecco bestellte.
Leidenschaft | pommesrot um 18:24h | 3 Kunde | Appetit?
Sonntag, 18. Februar 2007
Nu zeig doch ma die Bilder
Ja ja, die 80er!
Meine Stiefel in ihrer ganzen Pracht!

S's Antwort auf den Karibikfluch

Fazit:
Es wurde viel gelacht, getanzt und geflirtet. Ich habe gestern flugs noch einen Urlaub auf Langeoog für mich und die Kinder gebucht, denn ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust und Zeit hätte, mit zu kommen.
Außerdem werde ich vielleicht im nächsten Jahr selbst auf der Bühne stehen. Worauf habe ich mich da nur wieder eingelassen?
Mein Göttergatte hat für sich die Tanzerei entdeckt, denn das Flirtpotential steigt enorm, wenn man nicht nur am Tresen steht und Badewanne spielt.
Meine Stiefel in ihrer ganzen Pracht!

S's Antwort auf den Karibikfluch

Fazit:
Es wurde viel gelacht, getanzt und geflirtet. Ich habe gestern flugs noch einen Urlaub auf Langeoog für mich und die Kinder gebucht, denn ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust und Zeit hätte, mit zu kommen.
Außerdem werde ich vielleicht im nächsten Jahr selbst auf der Bühne stehen. Worauf habe ich mich da nur wieder eingelassen?
Mein Göttergatte hat für sich die Tanzerei entdeckt, denn das Flirtpotential steigt enorm, wenn man nicht nur am Tresen steht und Badewanne spielt.
Allerweltskrams | pommesrot um 21:20h | 17 Kunde | Appetit?
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